Betaversion, Freeware, ABSOLUTELY NO WARRANTY
Die Benutzung des Programms erfolgt auf eigene Gefahr.
Es befindet sich noch in der Entwicklung.
14. Dezember 2008
HD-Update im September 2010

 

Kurzanleitung für all jene, die nicht lange lesen wollen:



Wichtiger Hinweis zur Klarstellung:

Kompatiblel aus Sicht des Programms ist : eine ts-Datei.
Beim "Test auf Kompatibilität" versucht das Programm die Videodaten, Audiodaten und Zeitinformationen auszulesen. Klappt das, wird es als kompatibel angesehen und sofort zum Comag geschaufelt. Dabei, also während des Kopierens, werden die kleinen Änderungen an der Ts-Datei vorgenomnmmen. Nur wenn dieser Kompatibilitätstest scheitert oder wenn eine Transkodieroption angegeben wird, wird der VLC benötigt und gestartet. Dieser liefert dann als Ergebnis seiner Arbeit eine solche *.ts-Datei. Wenn sie immer nur *.ts-Dateien verwenden wollen, müssen sie den VLC-Player nicht installieren.
 

*.ts-Dateien sind also immer der bevorzugte Input.

Andere Dateien wie *.mpg's *.avi's *.wmv's funktionieren aber genau dann auch, wenn der VLC installiert ist und er die Datei in eine kompatible TS-Datei umwandeln kann.
 

Downloads:


Diese Version ist kompatibel mit dem VLC-Player z.B. der Version 1.1.4
http://download.videolan.org/pub/videolan/vlc/1.1.4/win32/vlc-1.1.4-win32.exe
 
 
Aktuelle Version COMAG_HD.exe mit 563.712 Byte
 
clicken sie hier,
um die aktuelle Version des Programms zu downloaden.

 
 

Screenshots

Farbschema: Windows Classic, Vista Basis, Vista Aero
 
  
 
  
 
  
 
  
 
  
 
  
 
  
 
  
 


Das Programm ist entwickelt worden,
um Filme aus dem privaten Archiv mit Hilfe des Comag-PVR2 auf dem TV anzusehen.

Das Problem dabei ...
 
Eine Fernsehsendung, die mit dem Comag aufgezeichnet wird, liegt in Form von *.ts-dateien vor, die man zwar problemlos archivieren und sich auch jederzeit mit dem Comag ansehen kann, aber oftmals will man eben wesentlich mehr. Die TS-Datei wird also demuxt mit einem Videoschnitttool bearbeitet und dann gemuxt. Jetzt liegt die Datei in Form einer mpg-Datei vor. Mit der kann man am Computer praktisch alles anstellen - sie sich anschauen, konvertieren schneiden u.s.w. . Der Comag zeigt diese Datei nun leider aber auch dann nicht mehr an, wenn sie in einen korrekten TS-File umgewandelt wird. Er benötigt einen „speziellen“ TS-File. Es ist zwar auch möglich, einen Film auf eine wiederbeschreibbare DVD zu brennen und ihn sich dann mit Hilfe des DVD-Players am TV anzusehen, aber das (das Brennen) dauerte mir persönlich einfach zu lange. Ein wesentlicher Vorteil des Comag ist es ja gerade, daß er direkt mit dem PC und damit mit dem gesamten digitalen privaten Videoarchiv verbunden ist. Die Datenübertragung via USB ist dabei schnell und effizient - besser als das DVD-gebrenne. Es wäre eine Sünde, den Comag nicht auch zum Ansehen der archivierten bearbeiteten Aufnahmen zu nutzen.
 
So kam die Idee zu diesem Programm.
 

Was kann das Programm:

Letztendlich wandelt es einen beliebigen TS-File in ein für den Comag nutzbares Format um. Dabei wird die "Kommandospur" - ich nenn das jetzt einfach mal so - eingefügt und aus Sicht des Receivers Überflüssiges rotzfrech weggelassen. Das eigentliche Format dieser "Kommandospur" ist auch mir unbekannt. Ich habe durch Zahlenvergleichen und Rumprobieren ein Mindestformat zurechtgebastelt, mit dem der Comag umgehen kann. Desweiteren wird der TS-File korrekt benannt und wenn notwendig, gesplittet. Die Menüdateien und Verzeichnisse werden angelegt und zwar entweder auf dem per USB angeschlossenen Receiver selbst oder auf dem Transportdatenträger (externe Festplatte, Stick). Durch die Kombination mit dem VLC-Player ist das Programm darüber hinaus in der Lage, jede Art von Video, das der VLC-Player anzeigen kann, zum Receiver zu schaufeln. Dazu muss allerdings dieser Player korrekt installiert sein.
 
Wichtig:
 
Das Programm sucht bei Bedarf selbstständig den PC nach der Datei "VLC.EXE" ab. Beim ersten Fund wird die Suche sofort abgebrochen. Es prüft nicht, ob es sich dabei um den Player handelt oder nicht. Wenn sie mehrere Dateien dieses Namens auf dem PC haben, sorgen sie dafür, daß der Player bei einer Suche die erste Datei ist.
 
Hinweis :
 
Die eigentliche Suche beginnt im Laufwerk "C:\". Zuvor wird jedoch in Laufwerk "V:\" gesucht. Wenn sie also mehrere Dateien dieses Namens auf dem PC haben und die "Richtige" leider nicht die erste ist, nutzen sie "SUBST". Annnahme: die korrekte "VLC.EXE" liegt in "E:\PLAYER\VIDEOLAN", dann genügt ein: "SUBST V: E:\PLAYER\VIDEOLAN" und das Programm findet garantiert die richtige Datei.
 

Hardware und Softwarevoraussetzungen:

Betriebssystem: Windows (bisher ausführlich getestet unter Vista Ultimate)
Zur Hardware:
Vom Prinzip her genügt jeder Multimedia-PC. Wenn man die Videos nicht transkodieren will, genügt sogar die älteste Kiste.
Wenn man sich jede Art von Videos also *.wmv,*.avi,*.divx,*.mpg etc. mit dem Comag ansehen will, dann muss der VLC-Player korrekt installiert sein. Das Programm benutzt den VLC-Player dann zum Transkodieren des Videos. Diese Funktionalität ist so ausgelegt, daß beides gleichzeitig geschieht.
 
Hinweis:
Es besteht die theoretische Möglichkeit, daß ihre Computerleistung für diese "Gleichzeitigkeit" zu dürftig ist. Es kommt auf den Versuch an. Wenn es nicht geht, dann bleibt die Möglichkeit das Video vorher selbst in ein *.ts-Format umzuwandeln.

So gehts genau :

Starten sie das Programm. Wählen sie das Zielformat. Ziehen sie ein beliebiges Video auf das blaue (PVR2 100CI SD) oder grüne (PVR2 100CI HD) Feld. Nun wird aus dem blauen bzw. grünen Fenster ein rotes Fenster und das Programm beginnt mit der Arbeit. Ein rotes Fenster signalisiert dabei, daß keine weiteren Dateien angenommen werden und Veränderungen an den Einstellungen nicht mehr möglich sind. Von nun an geht alles automatisch. Zuerst wird das Ziellaufwerk gesucht. Das ist entweder der Stick oder die externe Festplatte, mit der sie die Daten zum Comag transportieren oder aber der Receiver selbst, welcher in dem Fall via USB mit dem Computer verbunden ist. Das Programm folgt dabei einer Suchlogig. Es testet beginnend ab Laufwerk "D:\" bis Laufwerk "Z:\" auf das Vorhandensein einer Erkennungsdatei namens "COMAGDRIVE" oder "COMAGSTICK". Findet es eine solche Datei, nimmt es an, daß es sich um den für den Transport vorbereiteten Datenträger handelt. Sind mehrere vorhanden, nutzt es das Laufwerk mit dem höchsten Buchstaben. Anschließend wird noch nach dem Receiver selbst gesucht. Dazu sucht das Programm nach der auf der Receiverfestplatte immer vorhandenen Datei "HDDSETTS". Wird diese Datei gefunden, so nimmt das Programm an, daß es sich um den Receiver handelt. Der Receiver hat immer Vorrang vor einem eventuell auch erkannten Transportmedium. In dieser Suchroutine verharrt das Programm bis es ein Laufwerk gefunden hat oder aber beendet wird.
 
Ist ein Ziellaufwerk gefunden worden, wird das Video analysiert.
Dabei gibt es zwei Möglichkeiten.
1. Die Datei wird als *.ts-File erkannt.
2. Das Video wird nicht als *.ts-File erkannt.
Im ersten Fall beginnt das Programm sofort, die Daten zum Ziellaufwerk zu schaufeln. Man kann sich hinsetzen und den Fortschritt an der Anzeige verfolgen. Handelt es sich dagegen nicht um einen TS-File, sucht das Programm nach dem VLC-Player. Es startet ihn, damit er die ersten 15 Sekunden des Videos probehalber umwandelt. Diese Probe wird erneut getestet. Wenn auch dieses mal kein TS-File erkannt wird, dann bricht das Programm mit dem Hinweis ab, daß auch der VLC-Player mit dem Video nichts anfangen konnte. Sollte der Transkodiertest aber positiv verlaufen, wird der VLC-Player erneut gestartet, um dieses mal das ganze Video zu bearbeiten. Das Programm lässt dem VLC-Player einige Sekunden Vorsprung und beginnt seinerseits noch während des Transkodierprozesses damit, die Daten zum Ziellaufwerk zu schicken. Hier benötigt man jetzt etwas mehr Geduld. Den Fortschritt kann man an der Anzeige verfolgen.
 

Warum wird im roten Fenster die Schrift manchmal blau?

Das ist ein Signal dafür, daß das Programm beim Anlegen der "Kommandospur" mindestens einen Zeitwert geschätzt hat. Der Hintergrund ist ganz simpel. Um korrekte Zeitangaben zu machen, verfolgt das Programm den Zeitindex der "Vidoespur". Miunter gibt es da Sprünge. Das ist ganz normal und kein Player hat damit Probleme, weil jeder Player anhand weiterer mitgeführter Daten einen Zeitabgleich vornimmt. Das Programm verzichtet jedoch auf weitere Untersuchungen von Zeitwerten. Es genügt an den Stellen wo deratige Sprünge vorkommen völlig, die Zeit zu schätzen. Dies kommt meist an Schnittmarken vor. Wird die Schrift wieder schwarz, so war mindestens etliche Sekunden Videolaufzeit lang keine weitere Schätzung nötig. Die Schätzungen treffen relativ genau zu. Am Ende ist wichtig, daß man sich zeitmäßig maximal 1-2 Minuten vertan hat - dann kann man das Video trotzdem ohne Probleme am Comag ansehen. Auswirkungen hätte eine "falsche Schätzung" vermutlich nur auf den Schnellvorlauf und beim Setzen vom Markierungen. Beim Abspielen kann der Comag die Zeit ja exakt herausfinden.
 

Videos sammeln ...

Die Funktion "Videos sammeln" kann benutzt werden, um mehrere Videos hintereinander zum Receiver zu übertragen. Dazu wählt man einfach durch Draufclicken statt "[ein Video]" "[Videos sammeln] und kann nun mehrere Videos per Drag und Drop auswählen. Mit dem eingeblendetet Button "und los gehts" wird dann das Übetragen auf den Receiver bzw. Stick gestartet.
 

Das Zielformat wählen

Mittels dieses Feldes kann der TS-Dateityp ganz bequem eingestellt werden. Je nach Receivertyp den man im heimischen Wohnzimmer zu stehen hat, muß hier also entweder die SD oder HD-Version des Receivers ausgewählt werden.
 

Transkodieroptionen


 

Kommandozeilenoptionen

Es gibt genau eine Option:
COMAG_TSHD.EXE   EinVideo
Das Programm wird gestartet und nach 15 Sekunden wird ein Click-Ereignis auf die Datei "EinVideo" simuliert. Sie können diese Option verwenden, wenn sie das Programm in einer virtuellen Umgebung verwenden, in welcher Drag und Drop nicht windows-typisch funktionieren.
 

Wie erstelle ich eine Erkennungsdatei?


So gehts:
Auf den Startbutton gehen und in das Ausführen-feld eintippen:
 
cmd /C echo. >R:\COMAGSTICK
 
Nur eben den roten Buchstaben gegen den echten Laufwerksbuchstaben tauschen.
Es gibt aber viele Wege. Die einfachste Methode ist sicherlich einen "anständigen" Dateimanager (z.b. den guten alten "Winfile.exe") zu verwenden und dann eine Datei einfach rüberschieben und umbenennen.
 

Fehlermeldungen:

Bei allen auftretenden Fehlern wird ein Popupfenster eingeblendet
und das Programm anschließend sofort beendet.
 
Derartige Fehler können sein:
 

 
Viel Spass mit dem Programm und eurem Receiver wünscht
J.U. Koesling